Mit Überraschung haben wir den neusten Artikel zum Haushalt der Stadt Frankenberg gelesen:
Ebenfalls die Linke forderte, dass im Haushaltsplan 20.000 Euro Eigenmittel der Stadt für die Vorbereitung einer Gedenkstätte im Zellenhaus der Gedenkstätte KZ Sachsenburg auftauchen sollen. Es liege ein Konzept dafür vor. Dieses sei ihm nicht bekannt, entgegnete Stadtchef Firmenich, und die Gedenkstätte könne auch später noch geschaffen werden. Alle Einwendungen wurden abgelehnt.
Das von Anna Schüller erarbeitete Konzept ist Herrn Firmenich im Juni 2017 persönlich übergeben worden. Im Oktober wurde es nach Überarbeitung bei der Stiftung Sächsische Gedenkstätten eingereicht. Der wissenschaftliche Beirat der Stiftung hat bereits über das Konzept in einer Sitzung beraten. Die Stellungnahme dazu steht noch aus. Wir hoffen, dass “später” nicht das generelle Credo der Stadt in Sachen Gedenkstätte ist.