Am 11. September, um 19:00 Uhr wird in der Fabrik (An der Zschopau 6, 09669 Frankenberg) das Theaterstück “Der Prozess des Hans Litten” aufgeführt. Das Stück beruht auf historischen Tatsachen. Es begleitet die Leidenszeit des berühmten Juristen Hans Litten, der Adolf Hitler vor Gericht bloßgestellt hat und dafür ins Konzentrationslager gesperrt wird. Dort trifft er auf Erich Mühsam und Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky. Die Drei behalten – trotz ihrer politischen Gefangenschaft und der Folter – bis zum Tode ihren Humor und zeigen Größe, Hoffnung und Menschlichkeit im Kampf um den Erhalt der Demokratie.
Gleichzeitig begleitet das Stück die Mutter Irmgard Litten im verzweifelten Kampf um das Leben ihres Sohnes und gibt einen Einblick in die Welt der Gestapo und dem Spiel mit der Macht. Hans Litten starb vor 87 Jahren im KZ Dachau.
Tickets: 15 €
Anmeldung: post@tdjk.de
Spieldauer: 120 Min (inkl. Pause)
Marion Elskis | Irmgard Litten
Jochen Gehle | Dr. Conrad
Philip Heimke | Hans Litten
Stefan Mehren | Carl von Ossietzky / Lord Allen
Andreas Steinke | Fritz Litten
Stephan Wapenhans | Erich Mühsam
Antonia Bernard | Mary Summer
Andreas Pichotka | Wärter / Gestapo-Offizier
Marcus Kaloff | Regie
Ina Segler, Frank-Christian Struve | Ausstattung & Bühnenbild
Annalena Buchholz, Stephan Markiewicz, Frank-Christian Struve | Technische Umsetzung
Eine Produktion der Pauken & Poeten Kulturentwicklungsgesellschaft & Marion Elskis

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.