Bernhard Kuhnt

Berhard Kuhnt, ca. 1928 Quelle: AdsD / Friedrich-Ebert-Stiftung (Signatur 6/FOTA022125)

Bernhard Kuhnt wurde am 24.02.1876 in Leipzig geboren. Er erlernte den Beruf des Maschinenschlossers. Er engagierte sich politisch in der SPD und seit 1917 in der USPD. 1920 wurde er Mitglied des Reichstages für die Stadt Chemnitz. 1922 trat er erneut in die SPD ein. 1923/24 war er in Flöha als Amtshauptmann tätig, bevor er von 1924 bis 1933 wieder als Reichstagsabgeordneter für die SPD aktiv war. Nur wenige Tage nach der Reichstagswahl wurde er am 9. März 1933 verhaftet. Die Nationalsozialisten zwangen ihn in einem Karren, der durch die Stadt gezogen wurde, zu sitzen und mit anderen Politikern der SPD und KPD linke Wahlplakate und Parolen von den Wänden abzuwaschen.

Im Mai kam er in das KZ Sachsenburg, aus dem er im Juli 1934 entlassen wurde. Er zog nach Berlin und arbeitete dort als Hausmeister. Vermutlich zog er 1938 nach Kiel. 1946 verstarb Bernhard Kuhnt in der Nähe von Kiel.

Demütigung von Bernhard Kuhnt durch die SA
Demütigung von Bernhard Kuhnt durch die SA
Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-18450-0002, Fotograf: unbekannt.

Quelle: spd-chemnitz.de/bernhard-kuhnt.html, zuletzt eingesehen am 30.11.2014

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