Fotografischer Rundgang

Projektbericht – Fotografische Dokumentation von Fabrik, Zellen und Kommandantenvilla

Anliegen des Projektes

Das Ziel des Projektes war es vor dem Hintergrund des drohenden Abrisses der ehemaligen Kommandantenvilla Teile des Geländes fotografisch zu dokumentieren. Weiterhin wollten wir durch den Abgleich mit historischen Fotografien Veränderungen auf dem Gelände feststellen und so die historische Situation 1934 im Detail nachvollziehen. Von diesem Vergleich erhofften wir uns zudem mehr über die Perspektiven und Standpunkte der Bilder aus dem Fotoalbum Karl Otto Kochs in Erfahrung zu bringen.
Nicht zuletzt ermöglichen die hier vorliegenden Bilder sich das Gelände zu erschließen ohne unmittelbar vor Ort zu sein. Damit dienen sie der Vorbereitung zum Besuch des historischen Ortes.

Umsetzung

Die fotografische Dokumentation wurde im Juli bis Oktober 2017 in Sachsenburg gemeinsam mit dem Fotografen Luc Saalfeld durchgeführt.
Leider versagte uns die Stadt Frankenberg die Begehung der Villa, da diese aus ihrer Sicht baufällig sei und ein Betreten nicht mehr möglich. Da wir die Villa nun nicht betreten durften, stellte uns die Stadt eine Hebebühne zur Verfügung, um durch die Fenster in die Villa hinein fotografieren zu können. Wir danken außerdem Marcel Hett, der uns den Zugang zur Fabrik ermöglichte.

Ergebnisse

Die Ergebnisse zu den einzelnen Orten werden anhand der Fotografien dargestellt. Eine zentrale Erkenntnis ist jedoch, dass der Garagenkomplex nach dem Oktober 1934 gebaut wurde. Außerdem konnten in den Zellen neue Bleistiftinschriften gefunden werden, die nun noch im Detail ausgewertet werden müssen.

Diese Maßnahme wird finanziert durch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.